Meinen zweiten Blogbeitrag möchte ich gerne persönlich gestalten. Ich habe lange überlegt, wie ich mich am besten vorstellen kann. Meine Lebensgeschichte einfach zu erzählen, finde ich eigentlich ziemlich langweilig. Daher habe ich mich entschlossen, euch Einblicke in einen typischen Tag von mir zu geben. Also ich hoffe, es wollen mich viele begleiten und wir starten gemeinsam in meinen typischen Tag.
Ein typischer Tag
Mein Tag startet um 5:30. Nicht nur unter der Woche, sondern auch am Wochenende. Ihr fragt euch wahrscheinlich warum macht sie das? Ich bin ein Morgenmensch und ich liebe die Stille und die Ruhe am Morgen. Der Einzige, der mich um diese Zeit stören darf, ist Cato, unsere Katze, der sich immer gleich mal seine Streicheleinheiten und natürlich sein Futter abholt. Dann nehme ich mir eine halbe Stunde Zeit für mich und für Yoga, Meditation & Frühsport. Unter der Woche richte ich dann Frühstück und Jause für die ganze Familie, bevor ich meinen Post für Instagram fertig mache. Unter der Woche mach ich mich dann auf zur Arbeit. Am Wochenende kuschle ich mich mit einer Tasse Kaffee noch mal ins Bett und warte drauf das mein kleiner Sohn Julian wach wird und der Tag startet. Wenn ich in die Arbeit muss, dann gehe ich zu Fuß auf zum Bahnhof und fahr mit dem Zug zur Arbeit. Ökologisch einwandfrei, oder?
Weiterbildung kommt nie zu kurz
Die Zeit im Zug nutze ich, um mich auf den Tag vorzubereiten, einen neuen Fachartikel zu lesen oder jetzt auch einen Blogartikel zu schreiben. Ich arbeite bei Fachtierarzt Leonding. Es handelt sich dabei um eine Fachtierarztpraxis in der Nähe von Linz, im wunderschönen Oberösterreich. Wir sind 4 Tierärzte und jeder hat ein Spezialgebiet. Ich liebe es in einem Team zu arbeiten. Ich finde man ist viel produktiver, kann Fälle diskutieren und bekommt durch die Meinung oder Fragen der anderen eine neue Blickrichtung auf ein Problem. Die Lösung kommt dann oft von allein.
Die Arbeit mit den Patienten
In der Ordination angekommen, geht es meist recht zügig los und die ersten Patienten trudeln ein. Ich arbeite mit Terminambulanz, da es mir sehr wichtig ist, ausreichend Zeit für jeden von meinen Patienten zu haben. Zwischen den Patienten müssen Befunde und Rücküberweisungen geschrieben oder Telefonate geführt werden. Oft wird auch noch ein Operationstermin eingeschoben. Ich liebe die Arbeit mit den Patienten und das größte Geschenk ist, wenn man einem Tier helfen & den Visus erhalten kann und sie keine Schmerzen mehr haben. Natürlich funktioniert es nicht immer und es bedarf einer längeren Therapie oder einer Therapieumstellung.
Auch die Familie hat einen wichtigen Platz
Nach der Ordination mach ich mich wieder auf den Heimweg, da ja die Familie wartet. Die Zeit im Zug wird wieder genutzt und e-mails & Instagram Anfragen zu beantworten und manchmal bleibt auch Zeit, um einen Podcast zu hören.
Meistens ist mein Mann schon zu Hause und hat auch schon etwas gekocht. Ein toller Mann, oder? Und soll ich euch noch was sagen, meistens schmeckt es auch noch richtig gut. Nach einem gemeinsamen Essen und Kaffee hol ich meinen Sohn vom Kindergarten. Der spätere Nachmittag gehört dann Julian und ich versuche die Zeit mit ihm zu verbringen. Lässt es das Wetter zu, sind wir meistens draußen in der Natur zu finden. Wir lieben Plätze am Wasser. Im Sommer zum Baden, aber auch im Frühling und Herbst gibt es immer viel zu entdecken. Spielplätze und Freunde treffen, stehen natürlich auch, wenn es Corona erlaubt, ganz hoch im Kurs. Diverse Aktivitäten wie Musikschule und Turnverein werden mit viel Elan und Freude erledigt.
Gemeinsam ist mir enorm wichtig!
Neigt sich der Tag dem Ende zu versuchen wir noch gemeinsam Abend zu essen. Es ist mir wichtig, dass wir alle gemeinsam einmal am Tag gemeinsam essen. Diese Zeit wird auch genutzt, um sich aus zu tauschen und die Ereignisse des Tages noch einmal zu besprechen. Es werden dann auch Pläne für die nächsten Tage geschmiedet oder der Ablauf organisiert. Da sowohl mein Mann als auch ich in die Arbeit pendeln, stellt uns die Organisation des Tagesablaufes oft vor Herausforderungen, besonders dann, wenn etwas Unerwartetes passiert. Aber davon können wahrscheinlich alle Eltern ein Lied singen.
Sobald Julian schläft, wir noch arbeitstechnisch alles erledigt, was liegen geblieben ist. Oft bleibt es aber liegen, da ich schon vor Julian einschlafe. Haha! Aber das Kuscheln zum Einschlafen ist ja wohl einer der schönsten Abschlüsse des Tages.
Also so gestaltet sich mein Tag. Er ist immer vollgefüllt und über Langeweile kann ich mich nicht beschweren.
Wie gestalten sich eure Tage als Working Mum oder Working Dad? Ich würde mich über Tipps und Tricks freuen, um den Tag noch besser organisieren zu können. Oder ihr lasst mich einfach an einem typischen Tag von euch teilhaben.
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